Die Initiative Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim wird von der Europäischen Kommission gefördert und das EMBLhat sich gemeinsam mit neun Partner*innen für den Projektzeitraum 2018 und 2019 erfolgreich beworben. Das Europäische Lernlabor für die Lebenswissenschaften (European Learning Laboratory for the Life Sciences, ELLS) des EMBL agiert als Koordinator des Konsortiums.

Für das Jahr 2019 konnte die Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim weitere Kooperationspartner*innen aus der Metropolregion Rhein-Neckar gewinnen.

Das Hauptziel der europäischen Initiative ist es, Brücken zwischen Wissenschaft und der breiten Öffentlichkeit zu schlagen. Die Nacht der Forschung zeigt welchen Nutzen Forschungs- und Innovationstätigkeiten auch im Alltag haben. Forschungsdrang findet sich in jedem und jeder von uns und wissenschaftliche Erkenntnisse sind nicht den universitären Einrichtungen vorbehalten, sondern begeistern über alle Altersgruppen hinweg. Besonders Kinder und Jugendliche tragen ein ganz besonderes Maß an Neugier und Fragen in sich – die Nacht der Forschung Heidelberg I Mannheim gibt hierauf Antworten und möchte gerade den Jüngsten Inspiration zu einer wissenschaftlichen Karriere geben.

Zu allen beteiligten Einrichtungen aus Heidelberg und Mannheim, gibt es hier noch weitere Informationen.

Im Rahmen der European Researchers‘ Night finden neben der Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim ähnliche Veranstaltungen in über 340 Städten in Europa statt.

Projektleitung und Projektpartner

Europäische Laboratorium für Molekularbiologie

Das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) ist Europas führendes Forschungsinstitut in den Lebenswissenschaften. Gegründet 1974 als zwischenstaatliche Einrichtung wird es von mehr als 20 Mitgliedstaaten unterstützt. In molekularbiologischer Grundlagenforschung untersucht das EMBL mit über 1700 Mitarbeitern an sechs Standorten in Europa die Mechanismen des Lebens. Neben der Entwicklung neuer Instrumente und Methoden für die Forschung sowie aktivem Technologietransfer, gehört die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu den Kernaufgaben des EMBL.

Im Mittelpunkt der Nacht der Forschung am EMBL steht der Austausch zwischen Bürger*innen und Forschenden. Bringen Sie ein gutes Packet Neugier mit und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Lebenswissenschaften.

Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg

Das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) ist eine weit über die Grenzen der Stadt bekannte kulturelle Institution im Herzen Heidelbergs. Es bietet eine breite Palette an unterschiedlichen Aktivitäten an, insbesondere Vorträge, Lesungen und Kurse an der Schnittstelle zwischen Kultur, Bildung und Wissenschaft, sowie das jährliche International Science Festival ­­– Geist Heidelberg. Von Projekttagen zu wissenschaftlichen Themen über kreative Schreib-Workshops und Sprachkurse bis zu Makerspace-Aktivitäten für ganze Schulklassen oder einzelne Teilnehmer: Alle Altersgruppen werden bedient, mit speziellen Angeboten, die von Fachleuten betreut werden.

Ein Hauptanliegen, auch bei der Teilnahme an der Nacht der Forschung, ist die Schaffung eines fachlich fundierten Forums für Wissensvermittlung, Diskussionen und kritische Reflexion aktueller Fragen und Themen der Wissenschaft und Gesellschaft.

Deutsche Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland, ist weltweit mit den führenden Instituten vernetzt, und betreibt herausragende Grundlagen- und translationale Krebsforschung.

Insgesamt fast 1.400 DKFZ Wissenschaftler tragen täglich dazu bei, ein umfassenderes Verständnis fundamentaler biologischer Prozesse zu erhalten. Sie erforschen wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.

In diesem Jahr stehen alle DKFZ Aktivitäten unter dem Motto Krebs-Prävention.

Die DKFZ Wissenschaftler möchten ihre Begeisterung für die Wissenschaft mit den Besuchern der Nacht der Forschung teilen und freuen sich darauf, sie am Zentrum zu begrüßen.

Dezernat 16
© Sabine Arndt

Das Dezernat 16 ist das Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum in Heidelberg. Das Zentrum bietet Gründerinnen und Gründern, Künstlerinnen und Künstlern und Unternehmen ein inspirierendes Umfeld für die Entwicklung kreativer Dienstleistungen und Produkten.

Für Kreative ist die mediale Auseinandersetzung mit Spitzenforschung eine spannende Aufgabenstellung. Sie bietet die Gelegenheit, neue und ungewöhnliche Themenfelder zu beleuchten und zu kommunizieren.

Die Darstellung und Transformation wissenschaftlicher Erkenntnisse in multimedialen Werken steht bei diesem Prozess genauso im Vordergrund wie die engen persönlichen Kontakte und die typische Neugier auf ungewöhnliche Herausforderung.

ExploHeidelberg Lernlabor
© ExploHeidelberg

Das ExploHeidelberg ist eine von der Stadt Heidelberg finanzierte Einrichtung, die sich das Ziel gesetzt hat, das Interesse an den Naturwissenschaften in der Öffentlichkeit und besonders unter jungen Menschen zu fördern.

Das Lernlabor bietet Aktivitäten auf den Gebieten der Molekularbiologie, Mikrobiologie, Immunologie und Infektionsbiologie an. Es ermöglicht vor allem Schulklassen, in einer authentischen Laborumgebung praktische Experimente durchzuführen, die Lehrplan-relevant sind und an Schulen nicht machbar sind. Diese Praktika behandeln für Jugendliche wichtige Themen wie z.B. HIV und AIDS, gentechnisch-veränderte Lebensmittel, genetischer Fingerabdruck, Diagnose von Infektionskrankheiten und andere.

Unsere Angebote während der Nacht der Forschung sollen der Öffentlichkeit die Möglichkeit bieten, Anwendungen der Molekularbiologie kennenzulernen und selber ein Experiment durchzuführen.

Haus der Astronomie und Max-Planck-Institut für Astronomie
© Max-Planck-Institut für Astronomie

Das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung unter der Trägerschaft der Max-Planck-Gesellschaft in Heidelberg. Das Institut betreibt in erster Linie Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Astronomie. Hauptthemen sind hierbei die Entstehung von Sternen und Planeten, die Entwicklung der Milchstraße und die Kosmologie. Neben eigenen astronomischen Beobachtungen und astronomischer Forschung ist das Institut auch aktiv an der Entwicklung von Beobachtungsinstrumenten beteiligt. In eigenen Werkstätten werden die Geräte oder Teile davon hergestellt.

 

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Das Haus der Astronomie (HdA) ist ein Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit und Didaktik der Astronomie auf dem Campus des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg. Das HdA ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen privaten und öffentlichen Institutionen; Betreiberin ist die Max-Planck-Gesellschaft. Ziel des HdA ist es, die Faszination der Astronomie in die breite Öffentlichkeit und in die Schulen zu tragen und den interdisziplinären, wissenschaftlichen Austausch zu fördern.

Die gemeinsame Aktion von MPIA und HdA während der Nacht der Forschung bietet die Gelegenheit, die Forschung und die Öffentlichkeit zusammen zu bringen und einen Austausch zu befördern. Zudem möchten wir die Bevölkerung für das Weltall begeistern.

Pädagogische Hochschule Heidelberg
© rgeo

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist eine bildungswissenschaftliche Hochschule mit Universitätsrang, die insbesondere in den Bildungswissenschaften, den Fachdidaktiken bzw. der Sonderpädagogik lehrt und forscht sowie auf den Transfer ihrer Expertise spezialisiert ist.
Sämtliche Studiengänge zeichnen sich durch einen engen Bezug zur Praxis sowie durch forschungsbasierte Lehre aus. Die bildungswissenschaftlichen, fachdidaktischen bzw. sonderpädagogischen Forschungsvorhaben lassen sich im Spektrum zwischen grundlegender Forschung und der Entwicklung von Bildungsinnovationen verorten. Die Hochschule übernimmt zudem gesellschaftliche Verantwortung und stellt ihre Expertise neben (außer-)schulischen Bildungseinrichtungen auch beispielsweise Unternehmen und der Öffentlichkeit zur Verfügung. Darüber hinaus schärfen professionelle Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte bzw. für Fach- und Führungskräfte sowie attraktive internationale Kooperationen das Profil der Hochschule.

TECHNOSEUM
© Zooey Braun

Das TECHNOSEUM ist eines der großen Technikmuseen in Deutschland. Die Ausstellung zeigt 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte. Sie steht mit ihren Experimentierstationen zu Naturwissenschaft und Technik für experimentelles Begreifen mit Spaß und Staunen.

Die Nacht der Forschung bindet sich nahtlos in den Auftrag des TECHNOSEUM ein, seinen Besuchern Wissenschaft und Forschung näherzubringen.

Universität Heidelberg
© Universität Heidelberg

Die 1386 gegründete Ruperto Carola ist die älteste Universität Deutschlands und eine der forschungsstärksten in Europa. Ihre Erfolge in der Exzellenzinitiative und in internationalen Rankings belegen ihre führende Rolle in der Wissenschaftslandschaft. Mit über 160 Studiengängen bietet die Universität Heidelberg ihren rund 30.000 Studierenden eine nahezu einzigartige Vielfalt von Fächerkombinationen, die die Ausprägung individueller Studienprofile ermöglicht. In der Förderung herausragender junger Forscher setzt die Ruperto Carola auf eine strukturierte Doktorandenausbildung in ihren Graduiertenschulen. Neben der ausgewiesenen Exzellenz in Forschung und Lehre zeichnet sich die Universität durch ihre internationale Prägung und Vernetzung aus. Ihre Forschungsstärke bezieht die Ruperto Carola darüber hinaus auch aus der engen Kooperation mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor Ort.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
© Universitätklinikum Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg zählt zu den bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland, die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Forschung ist die beste Medizin!

Bei der Nacht der Forschung werden das die Besucher mit einem vielfältigen Programm für Jung und Alt erfahren. Wir freuen uns auf Sie!

Veranstaltungspartner

Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ist die erste duale, praxisintegrierende Hochschule Deutschlands und verbindet auf einzigartige Weise ein wissenschaftliches Hochschulstudium mit unternehmerischer Praxis. Gegründet am 1. März 2009 führt sie das seit über 45 Jahren erfolgreiche duale Studienkonzept der früheren Berufsakademie Baden-Württemberg fort. Mit derzeit rund 34.000 Studierenden, 9.000 Partnerunternehmen und über 160.000 Alumni an neun Standorten und drei Campus ist die DHBW die größte Hochschule des Landes.

Inmitten der exzellent vernetzten Hochschullandschaft der Metropolregion Rhein-Neckar bietet allein die DHBW Mannheim als zweitgrößter Standort gemeinsam mit rund 1.900 Dualen Partnern ein attraktives Bachelor- und Master-Studienangebot in den Bereichen Betriebswirtschaft, Gesundheitswesen, Informatik, Ingenieurwesen und Medien.

Max-Planck-Institut für Kernphysik

Das MPIK betreibt experimentelle und theoretische Grundlagenforschung auf den Gebieten der Astroteilchenphysik (Synergien von Teilchenphysik und Astrophysik) und der Quantendynamik (Vielteilchendynamik von Atomen und Molekülen).

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht forschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu Grundfragen und aktuellen Problemen des Völkerrechts, des Unionsrechts und des öffentlichen Rechts verschiedener Staaten, zusammen mit zahlreichen Gastforschenden aus der ganzen Welt. Das Institut betreibt problemorientierte Grundlagenforschung und verfolgt zudem anwendungsbezogene Forschungsprojekte. Es berät außerdem nationale, europäische sowie internationale Institutionen. Die Bibliothek des MPIL ist auf ihren Gebieten die größte juristische Spezialbibliothek in Europa und eine der größten der Welt. Derzeit sind am Institut rund 140 Mitarbeiter*innen tätig, davon ca. 45 Wissenschaftler*innen. Es wird gemeinsam von Prof. Dr. Armin von Bogdandy und Prof. Dr. Anne Peters geleitet.

Planetarium Mannheim

Mit jährlich über 100.000 Besuchern und über 1.300 Veranstaltungen ist das Planetarium Mannheim ein zentraler Ort in der Metropolregion, um astronomische Kenntnisse zu vermitteln und aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen. Dabei ist das Planetarium nicht nur außerschulischer Lernort, sondern auch offen für alle Altersgruppen ab dem Vorschulalter. Die Veranstaltungen umfassen astronomische Planetariumsprogramme für den Kuppelsaal und spezielle Schulprogramme inklusive Live-Vorführungen sowie Vorträge und Kurse zu astronomischen Themen bis hin zu Ausstellungen und Sonderevents anlässlich besonderer astronomischer Ereignisse. Ergänzt wird das Programm durch ein ausgedehntes kulturelles Angebot wie etwa Lesungen und Konzerte.

SRH Hochschule Heidelberg

Seit fünf Jahrzehnten ist die SRH Hochschule Heidelberg eine der fortschrittlichsten deutschen Hochschulen – 2018 wurde sie vom Stifterverband und der Volkswagen Stiftung mit dem Genius-Loci Preis für Lehrexzellenz ausgezeichnet. Im Bereich Lehre setzen wir Maßstäbe.

Unser Erfolgskonzept: Der Studierende steht im Mittelpunkt. Auf dem Campus in Heidelberg wird nach dem hochschuleigenen Studienmodell, dem CORE-Prinzip, studiert: praxisorientiert, in kleinen Gruppen und mit Lehr- und Prüfungsmethoden, die zum Lernziel passen. An der SRH Hochschule Heidelberg verbinden wir Wissenschaft und wirtschaftliches Denken.

Wir arbeiten anwendungs- und lösungsorientiert: Bei uns realisieren Studierende gemeinsam mit Professoren und Mitarbeitern Projekte mit konkretem Praxisbezug. Innovation und Entwicklung verstehen wir als wesentliche Aspekte im Studium und pflegen gemeinsam unsere Forschungskultur.