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Genscheren + Genfähren = Medizin der Zukunft?

27. September @ 17:00 - 18:30

Nicht erst seit der Geburt genetisch veränderter Zwillinge in China sind die CRISPR-Cas Technologien in aller Munde. Diese Technologien erlauben es, Eingriffe in das Erbgut von Organismen in bis dato unbekanntem Ausmaß vorzunehmen. Das bietet einerseits enorme Chancen für die biomedizinische Forschung und eröffnet Behandlungsmöglichkeiten für genetische Erkrankungen. Andererseits bringen diese Technologien auch Risiken und Missbrauchspotential mit sich. In diesem Vortrag möchte ich zunächst die aktuellen Entwicklungen im CRISPR-Cas Forschungsfeld zusammenfassen und komplementäre Entwicklungen in verwandten Feldern aufzeigen. Anschließend werde ich auf Chancen und Risiken der CRISPR-Technologien eingehen. Um Letztere zu adressieren, entwickelt meine Forschungsgruppe schaltbare CRISPR-Blocker, mit Hilfe derer sich Genscheren steuern lassen.

Dominik Niopek studierte von 2006 bis 2012 Molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg. 2016 schloss er am Deutschen Krebsforschungszentrum seine Dissertation mit dem Titel „Optogenetic Control of Nucleocytoplasmic Protein Transport“ ab. Mittlerweile leitet er die Forschungsgruppe „Synthetische Biologie“ am interdisziplinären Forschungszentrum Bioquant der Universität Heidelberg.

Veranstaltungssprache: Deutsch

Keine Anmeldung erforderlich, aber nur begrenzte Anzahl von 100 Plätzen vorhanden.

Die Teilnahme dauert 90 min

DKFZ, Kommunikationszentrum, K1+K2

Details

Datum:
27. September
Zeit:
17:00 - 18:30

Veranstaltungsort

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Im Neuenheimer Feld 280
Heidelberg, 69115 Germany
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